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Anfangsimpulse und Aktivitäten zur Konstituierung
Vorgeschichte
Die Schöpfer der Idee, Vorschläge zur Reform der Reformfähigkeit
Deutschlands zu konzipieren, sind Hans-Olaf Henkel und Roland Berger.
Gemeinsam überzeugten sie Politiker und Wirtschaftsführer, sich an diesem
Vorhaben zu beteiligen. Sie gaben dem ursprünglich „political reengineering“
genannten Projekt den Namen Konvent für Deutschland.
Zunächst hat der Konvent beschlossen, die Kommission zur Modernisierung der
bundesstaatlichen Ordnung, welche am 7. November 2003 gegründet wurde,
konstruktiv zu unterstützen und entsprechende Vorschläge zur Verbesserung
der Entscheidungs- und Reformfähigkeit Deutschlands zu entwickeln.
Er hat auch Vorschläge entwickelt, so zum Beispiel zur dringend notwendigen
Reform unserer Finanzverfassung, die weit über die bescheideneren Ziele der
Kommission hinausgehen.
Zur Bewältigung der administrativen und organisatorischen Aufgaben des
Konventkreises konstituierte sich unter der Verantwortung von Prof. Dr.
Manfred Pohl der gemeinnützige Verein: Konvent für Deutschland.
Die öffentliche Gründungsveranstaltung fand am deutschen Nationalfeiertag,
dem
3. Oktober 2003, im Hotel Adlon in Berlin statt, dem gleichen Ort, an dem
der Vorsitzende des Konventkreises, Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Roman
Herzog, 5 Jahre vorher die Tradition der „Berliner Reden“ deutscher
Bundespräsidenten mit seiner in die Geschichte der Republik eingegangene
„Ruck-Rede“ begründet hat.
Neben Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Roman Herzog, Vorsitzender des
Konventkreises, und Dr. Klaus von Dohnanyi als sein Stellvertreter, konnten
namhafte Vertreter aus Politik und Wirtschaft als Mitglieder im Konventkreis
gewonnen werden |