Rund 100 Gäste aus Politik und Medien waren am 22. Oktober 2009 der Einladung des Konvents für Deutschland zur Verleihung des „Roman-Herzog-Medienpreises“ in das Haus der Bundespressekonferenz am Schiffbauerdamm gefolgt. Den mit 5.000,- Euro dotierten Preis, der nach 2007 (Dr. Heribert Prantl, SZ) zum zweiten Mal vergeben wurde, erhielt Dr. Robin Mishra (Rheinischer Merkur) für seinen Aufsatz „Das Cappuccino-Syndrom“. Darin analysiert der Preisträger wesentliche Schwächen des deutschen Wahlrechts und zeigt zugleich mögliche Lösungsansätze auf.
Die Laudatio auf Dr. Robin Mishra hielt der Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios, Dr. Peter Frey. Im Anschluss an die Preisübergabe durch Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Roman Herzog diskutierten Dr. Klaus von Dohnanyi (Konvent für Deutschland), Brooke Unger (The Economist) und Dr. des. Matthias Micus (Universität Göttingen) gemeinsam mit Dr. Robin Mishra über die Frage, wie wir die besten Persönlichkeiten in die Politik bekommen.