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Pressemeldungen

Hochkarätige Unterstützung für den Konvent für Deutschland

Berlin, 15.12.2008

Der Konvent für Deutschland unter Vorsitz von Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Roman Herzog konnte unlängst eine Reihe neuer Persönlichkeiten für seine Arbeit gewinnen:

Dr. Wolfgang Gerhardt (64) war von 1987 bis 1991 Hessischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst und von 1998 bis 2006 Vorsitzender der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag. Wolfgang Gerhardt, der von 1995 bis 2001 zudem als FDP-Bundesvorsitzender amtierte ist seit 2006 Vorstandsvorsitzender der liberalen Friedrich-Naumann-Stiftung.

Alois Glück (68) gehörte von 1970 bis 2008 dem Bayerischen Landtag an. Seit 1988 führte er als Vorsitzender die CSU-Fraktion im Maximilianeum. Von 2003 bis 2008 hatte Alois Glück das Amt des Landtagspräsidenten inne.

Prof. Dr. Hans Hugo Klein (72) saß von 1972 bis 1983 für die CDU im Deutschen Bundestag. 1983 wurde er Richter des Bundesverfassungsgerichts und gehörte dort bis 1996 dem Zweiten Senat an. Zu seinem Ressort zählte u.a. das Parteienrecht.

Prof. Dr. Karl-Heinz Paqué (52) ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Otto-von-Guericke-Universität zu Magdeburg. Von 2002 bis 2006 bekleidete er das Amt des Finanzministers des Landes Sachsen-Anhalt. Karl-Heinz Paqué war von 2003 bis 2007 Mitglied im Bundesvorstand der FDP.

Gerhard Stratthaus (66) zog 1992 für die CDU in den Landtag von Baden-Württemberg ein. 1998 holte ihn der damalige Ministerpräsident Erwin Teufel als Finanzminister in sein Kabinett. Dieses Amt führte Gerhard Stratthaus bis zu seinem Ausscheiden aus der Landesregierung im Jahr 2008.

Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Roman Herzog begrüßte die personellen Verstärkungen im Konvent und erklärte: "Mit den neuen Persönlichkeiten verbreitert der Konvent für Deutschland seine Kompetenz um wertvolle wissenschaftliche und politische Erfahrung."

Der auf ehrenamtlicher Initiative basierende Konvent für Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, Vorschläge zur Verbesserung der politischen Prozesse der Bundesrepublik zu unterbreiten. Die tiefgreifenden Veränderungen des weltpolitischen Umfelds durch die europäische Integration und die Globalisierung lassen immer häufiger die Schwerfälligkeit der Entscheidungsprozesse in Deutschland erkennen. Dabei macht die breitere Vielfalt des Parteienspektrums in Bund und Ländern eine effektivere verfassungspolitische Organisation des Zusammenwirkens der politischen Ebenen einerseits schwieriger und andererseits noch dringlicher als bisher. Der Konvent wird sich dieser Aufgabe weiterhin intensiv widmen, ebenso wie den Methoden der Auswahl und Wahl von Personen für politische Ämter.