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Pressemeldungen

Renate Schmidt und Rainer Wend verstärken den Konvent für Deutschland

Berlin, 07.03.2011

Der Konvent für Deutschland unter Vorsitz von Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Roman Herzog gewinnt mit Renate Schmidt und Rainer Wend hochkarätige Unterstützer für seine Arbeit.

Renate Schmidt, geb. 1943, arbeitete als Programmiererin, Systemanalytikerin und Betriebsrätin in einem führenden Versandunternehmen. Von 1980 bis 1994 und von 2005 bis 2009 gehörte sie dem Deutschen Bundestag an und war in den Jahren 1990 bis 1994 dessen Vizepräsidentin. Von Oktober 2002 bis November 2005 bekleidete Renate Schmidt das Amt der Bundesministerin für Familien, Senioren, Frauen und Jugend im II. Kabinett Schröder. Die langjährige Vorsitzende der Bayern-SPD arbeitet heute u. a. als Ombudsfrau für Datenschutz und Korruptionsbekämpfung für Vodafone und als Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats des Nestlé Zukunftsforums. Sie ist auf vielfältige Weise ehrenamtlich engagiert, so z.B. in der „Expertenkommission Familie“ der Bertelsmann Stiftung oder als Vorstandsmitglied des Vereins „Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V.“. Renate Schmidt ist Autorin mehrerer Bücher, u. a. von „S.O.S. Familie – ohne Kinder sehen wir alt aus“.

Rainer Wend, geb. 1954, war von 2002 bis 2005 Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Arbeit sowie von 2005 bis 2009 wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Von 1998 bis 2009 gehörte er als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Bielefeld dem Deutschen Bundestag an. Rainer Wend absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaft, welches er 1979 mit dem ersten- und 1984 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen abschloss. 1984 erfolgte seine Promotion zum Dr. jur. an der Universität Bielefeld. Rainer Wend ist seit dem 1. April 2009 für die Deutsche Post AG tätig und zeichnet dort für den Zentralbereich Politik und Unternehmensverantwortung verantwortlich.

Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Roman Herzog begrüßte die personellen Verstärkungen im Konvent und erklärte: „Mit Frau Schmidt und Herrn Wend verbreitert der Konvent für Deutschland seine Kompetenz um wertvolle politische, wissenschaftliche und wirtschaftliche Erfahrung.“

Der auf ehrenamtlicher Initiative basierende und überparteiliche besetzte Konvent für Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, Vorschläge zur „Reform der Reformfähigkeit“ der Bundesrepublik Deutschlands zu unterbreiten. Zu diesem Zweck unterstützt der Konvent für Deutschland die Förderung und Erforschung politischer Entscheidungsprozesse, deren Verbesserung und Beschleunigung sowie – für die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung – die Erleichterung der Formulierung und Durchführung nachhaltiger Reformen.